Erkrather Grüne organisieren Benefizveranstaltung 14. April 201318. März 2020 Benefizveranstaltung für Kinder aus Fukushima Gut zwei Jahre ist es her, als mit Erdeben und Tsunami eine Naturkatastrophe über die Ostküste Japans hereinbrach, gefolgt von dem GAU im Atomkraftwerk Fukushima. Viele der hier in der Region lebenden JapanerInnen haben Freunde und Familie in dem betroffenen Gebiet. Eine von ihnen, Midori A., stammt aus Namie in der Evakuierungszone. Ihre Mutter und ihre Schwägerin wurden evakuiert. Ihr Bruder arbeitet als Polizist und musste innerhalb der Evakuierungszone nach Tsunami-Opfern suchen. Um wenigstens aus der Ferne zu helfen, haben sie mit den Erkrather Grünen eine Benefizveranstaltung organisiert. Ehrenamtlich führen Sie ein buntes Kulturprogramm mit Gitarrenmusik, Hula, Zauberei, Origami, Kimonoanprobe, Kalligrafie und Bauchtanz auf, bieten japanische Speisen und japanische dekorative Gegenstände zum Verkauf an und informieren über die Situation vorort. “Als Erkrather Grüne möchten wir Solidarität üben mit den Opfern dieser humanitären Katastrophe”, so Peter Martin. “Wir möchten die Leute vorort unterstützen und geben mit dieser Benefiz-Veranstaltung ein wenig finanzielle Hilfe zur Selbsthilfe”. Der Erlös des Benefiz-Tages geht nämlich an die von der japanischen Regierung anerkannte Non-Profit-Organisation „Center for the future of children“ in Iwaki, Fukushima. Gegründet wurde sie vor zwei Jahren auf Eigeninitiative engagierter Eltern. Sie untersuchen Lebensmittel auf Strahlung, entseuchen Kinderspielplätze und helfen den Eltern in dieser psychisch unheimlich belastenden Situation. “Iwaki ist meine Heimatstadt und liegt gerade außerhalb der Evakuierungszone”, so Chie Otani-Martin. “Mein Bruder und meine Mutter wohnen dort. Wir kennen diese Initiative persönlich. Sie leisten wertvolle Arbeit für meine Stadt.”