Antrag für Jungendhilfeausschuss am 05.03.2026
Antrag:
Die Schwerbehindertenvertretung der Stadt Mettmann wird als beratendes Mitglied in den
Jugendhilfeausschuss aufgenommen. Die Satzung des Jugendamtes wird entsprechend ge-
ändert.
Begründung:
Nach § 5 Abs. 1 AG KJHG NRW kann der Kreis der beratenden Mitglieder des Jugendhil-
feausschusses durch die Satzung jederzeit erweitert werden.
Die Aufnahme der Schwerbehindertenvertretung als beratendes Mitglied ist aus mehreren
Gründen sachgerecht:
Kinder und Jugendliche mit Behinderungen und chronischen Krankheiten sind eine wich-
tige Zielgruppe der Kinder- und Jugendhilfe. Studien zeigen, dass diese Kinder besonders
von Vernachlässigung, Gewalt und Armut betroffen sind. Die Schwerbehindertenvertretung
verfügt über spezifische Expertise zu den Bedarfen und besonderen Gefährdungslagen die-
ser Personengruppe.
Durch die beratende Mitwirkung im Ausschuss wird sichergestellt, dass die Perspektive von
Menschen mit Behinderungen bei allen relevanten Entscheidungen der Jugendhilfe früh-
zeitig einbezogen wird. Dies dient der Umsetzung von Inklusion und Teilhabe im Sinne der
UN-Behindertenrechtskonvention.
Die Schwerbehindertenvertretung wird gemäß den gesetzlichen Vorgaben von der entsen-
denden Stelle benannt.
Für die Fraktion der GRÜNEN
Claudia Kamprolf
Fraktionssprecherin
Martin André
Fraktionssprecher
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