GRÜNE wollen besseren Schutz vor zukünftigen Starkregenereignissen 18. August 202118. August 2021 Die GRÜNEN wollen Mettmann besser vor Schäden durch Starkregenereignisse schützen. Die Fraktion beantragt daher im nächsten Ausschuss für Klima, Umwelt und Mobilität, dass die Verwaltung über die bisherigen Maßnahmen berichtetet und auch ein Konzept für die Zukunft erarbeitet. „Nachden Dürre- und Hitzesommern der vergangenen Jahre haben spätestens die katastrophalen Überschwemmungen Mitte Juli deutlich gemacht, wie sehr unsere Region und die Stadt Mettmann von den Klimaveränderungen betroffen sind. Es ist wissenschaftlicher Konsens, dass sich Anzahl und Schwere dieser Extremwetterereignisse zukünftig weiter erhöhen werden. Daher ist es jetzt höchste Zeit auch in Mettmann Maßnahmen zur Klimaanpassung zu treffen“, so Nils Lessing, GRÜNER Fraktionssprecher. Nach Ansicht der GRÜNEN soll die Verwaltung mit den umliegenden Städten, dem Kreis Mettmann und dem Bergisch-Rheinischen-Wasserverband zusammen dazu ein Konzept erstellen. Rebecca Türkis, GRÜNE Fraktionssprecherin dazu: “Neben kreisweiten und regionalen Maßnahmen hat die Stadt Mettmann selbst auch Möglichkeiten durch die Ausgestaltung und Nutzung ihres Raumes direkt Einfluss zu nehmen. Wir wollen, dass die Stadt Mettmann diese Verantwortung wahrnimmt.“ Die GRÜNEN beantragen u.a., dass geplante Bauvorhaben bezüglich ihrer eigenen Betroffenheit und ihrer Auswirkungen auf andere Grundstücke bei Starkregenereignissen zu überprüfen sind. Weiterhin soll die Versickerung von Regenwasser bevorzugt auf Grundstücken erfolgen, um die Kanalisation, Bäche, Teiche und Regenrückhaltebecken zu entlasten. In dem Antrag wollen die GRÜNEN auch vermehrt im Umfeld von Kleingewässern natürliche Überflutungs- und Versickerungsflächen schaffen. „Wir GRÜNEN hoffen sehr, dass spätestens nach dem letzten Starkregen bei allen Fraktionen eine Bereitschaft zum politischen Handeln gereift ist. Neben einer drastischen Verschärfung und Beschleunigung der Klimaschutzmaßnahmen müssen deshalb dringend auch Maßnahmen zur Klimaanpassung getroffen werden.“, resümiert Türkis.