Grüne wollen Photovoltaik auf städtischen Gebäuden 25. Februar 202025. Februar 2020 Die GRÜNEN wollen 100.000 Euro Investitionsmittel für die Errichtung von zwei Photovoltaikanlagen auf städtischen Liegenschaften in den Haushalt stellen. Nach dem Wunsch der GRÜNEN soll die Verwaltung zwei Projekte unter Berücksichtigung aktueller Fördermittelprogramme vorschlagen. „Die Stadt Mettmann will klimafreundliche Stadt werden. So hat es der Rat jedenfalls beschlossen. Ein wesentlicher Teil auf dem Weg zu einer klimafreundlichen Stadt ist ein Beitrag zur Energiewende“, meint Martin Andre, sachkundiger Bürger der GRÜNEN. Die GRÜNEN haben dazu einen Antrag für den nächsten Planungsausschuss eingebracht in dem neben der Mittelfreigabe die Verwaltung auch beauftragt werden soll, die notwendigen Vorarbeiten durchzuführen. Martin Andre dazu: „Wir wollen, dass die Stadt eine Liste sämtlicher städtischer Gebäude mit deren Potential zur Errichtung von Photovoltaikanlagen erstellt. Eine große Hilfe bei der Auswahl der Dachflächen bietet dazu das Solarpotenzialkataster des Kreises Mettmann. Hier sind für alle Dachflächen schon sehr konkrete Information abrufbar.“ Die Landesregierung hatte im Herbst eine Datensammlung vorgelegt, die den Ist-Zustand der Erneuerbaren Energien in NRW für jede einzelne Kommune dokumentiert. Wie viel Strom aus Windkraft und Photovoltaik in NRW erzeugt werden könnte, hatte die Landesregierung bereits früher gemeindescharf untersucht. Auf der Basis dieser Daten wurde nun der Ist-Zustand verglichen. „Das Potential im Bereich Photovoltaik ist in Mettmann bis jetzt mit nur 2,2% ausgeschöpft. Das ist natürlich deutlich zu wenig, hier gibt es noch viel zu tun. Die Stadt muss jetzt Gas geben, um ihren eigenen Anspruch gerecht zu werden. Wir haben schließlich schon 2015 ein Klimaschutzkonzept verabschiedet, welches endlich umgesetzt werden muss“, fordert Nils Lessing, Fraktionssprecher der GRÜNEN. „Photovoltaikanlagen auf städtischen Gebäuden haben mehrere positive Effekte. Wir erreichen durch die CO2-Reduktion einen direkten Klimaschutzeffekt, gleichzeitig dienen sie als Vorbild für Bürger und Gewerbe und inspirieren damit zur Nachahmung. Weiterhin amortisieren sich auch für die Stadt die Anlagen nach einiger Zeit und sind damit kein falsch investiertes Geld“, so Lessing weiter.